Deutschland führt Masturbationspflicht ein!

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Ständiger Druck

Jeder kennt das Problem – man steht vor einer schweren Entscheidung und es gibt kaum die Möglichkeit, sich nicht der Impulsivität hinzugeben, da man um die Reue weiß. Man hadert, was und ob man es machen soll, welche und wie viele Alternativen es gibt. Nach der Entscheidung ist man enttäuscht und weiß es besser.

Objektiv betrachtet, sind die Entscheidungen ohnehin niemals vielfältig, sondern zumeist die Reduktion auf ein bares „Ja, mache ich“ oder ein „Nein, ich lasse es“.

Und stets sind es die gleichen Fragen, die einen früh morgens oder spät abends quälen. Wenn man alleine ist, Zeit für sich hat und zur Decke stiert.

Soll man vielleicht doch dem großschwengeligen Ex-Freund schreiben, dem man letztes Mal schon den Laufpass gab, weil er einen immer nur ausnutzt? Schreibt man der massiv behupten, buttergesichtigen Ogress von Verkäuferin, die einem die Handynummer zuschob, auch wenn sie auf einer Skala von 1 bis 10 im zweistelligen Minusbereich liegt?

Wie bekämpft man die Nervosität vor dem Vorstellungsgespräch oder einem anstehenden Vortrag vor einem Publikum?

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Neueröffnung! Discounter namens ‚Diss-Counter‘ – tiefer als die Preise gehen nur die Beleidigungen

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Bewusst oder nicht gewusst?

Was wie ein Rechtschreibfehler wirkt, ist durchaus gewollt und ein gewagtes Experiment: In Berlin hat überraschend ein Geschäft seine Pforten geöffnet: Disscounter prangert in roten Lettern auf gelbem Hintergrund.

Eine Reise ins Englischwörterbuch, eine Suche im deutschen Duden zum Thema Anglizismen verrät: Jemanden zu dissen kommt von to diss, was beleidigen, blöd anreden und niedermachen heißt. Als wohlerzogene Deutsche, die sprachlich Wert auf Zucht, Ordnung und Zwangsdeutschübersetzung legen, mussten wir dieser Sache natürlich auf den Grund gehen und statteten dem Markt einen Besuch ab.

Es ist sechs Uhr morgens. Wir sind aus dem tiefsten Bayern angereist, verbrachten die Nacht in unserem Bus. Die Laune ist gelinde nicht nur am Boden, sondern bereits durch den Gully in die Kanalisation gespült worden. Ob das bereits ein unschönes Omen ist?

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Bodybuilding: Neues Gym „Rühlsches Strammhaus“ in Kooperation mit Augustiner-Bräu

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Damals noch ein Stammhaus, nun ein Strammhaus.

Der Gerstensaft für Leibeskraft?

Den Stolz kann man Markus Rühl trotz seiner glasigen Augen ansehen, und die Ungereimtheiten und mangelnde Fairness bei damaligen Wettbewerben, hat er schon längst überwunden. Wir treffen ihn an einem sonnigen Montagmorgen in seinem neuen Fitnessstudio. Dort hängt er an den Tresen, blickt leicht verträumt durch die Hallen von Schweiß und Eisen. Eine sanfte Fahne weht uns entgegen, gemischt mit der Würze eines Bierfurzes.

Eine Einführung benötigt der legendäre Körperbauherr nicht. Er ist die wahre Größe und Aushängeschild des deutschen Kraftsports. Auch, wenn er noch nie den ersten Platz bei Herr Olympia oder vergleichbar erreichte, ist er der wahre König der Kraft. Die Wurzeln eines wachsenden Strammbaums, ein Stemmesbruder und Muskelvater.

Nun mag man sich fragen – wie passen Alkoholkonsum und ein Fitnessstudio überhaupt zusammen? Überraschenderweise gut. Denn die Zeiten sind vorbei, in denen sich Sportler, Szenepumper und Saunagänger nach ihrer Anstrengung ein kühles, alkoholfreies Bier genehmigen. Heute gibt es Wärme für die Därme und es wird in die Windungen reingeprallt, bis man nur noch lallt.

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