Digga, das ist schon safe af: Deutschlands Babo führt Jugendjargon als Amtssprache ein

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Am Anfang war das Wort

Nichts verändert die Welt so schnell wie die Sprache. Das gesprochene Wort von morgen wird stets von der Jugend von heute geprägt. Ältere Generationen, die Deutsch noch mit der Härte einer ausholenden Nonnenfaust eingebläut bekommen haben oder bis in die 80er- und 90er-Jahre geboren worden sind, haben sichtlich Schwierigkeiten, den
Anschluss an die Kommunikation mit der jüngeren Generation zu finden.

Beschleunigt und gleichermaßen erleichtert und erschwert wird das durch die digitale Vernetzung. Erleichtert, weil jeder dauerhaft online ist und selbst Personen in anderen Ländern oder Kontinenten nur noch einen Fingertipp weit entfernt sind. Erschwert wird es hingegen durch die mangelnde Homogenität der Jugend und der Tatsache, dass in jeder Region andere Wörter eine Konjunktur erleben. Nicht umsonst wird jährlich das Jugendwort des Jahres gewählt, bei dem man sich schon ein Jahr später fragt, wie out etwas überhaupt sein kann.

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Bodybuilding: Neues Gym „Rühlsches Strammhaus“ in Kooperation mit Augustiner-Bräu

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Damals noch ein Stammhaus, nun ein Strammhaus.

Der Gerstensaft für Leibeskraft?

Den Stolz kann man Markus Rühl trotz seiner glasigen Augen ansehen, und die Ungereimtheiten und mangelnde Fairness bei damaligen Wettbewerben, hat er schon längst überwunden. Wir treffen ihn an einem sonnigen Montagmorgen in seinem neuen Fitnessstudio. Dort hängt er an den Tresen, blickt leicht verträumt durch die Hallen von Schweiß und Eisen. Eine sanfte Fahne weht uns entgegen, gemischt mit der Würze eines Bierfurzes.

Eine Einführung benötigt der legendäre Körperbauherr nicht. Er ist die wahre Größe und Aushängeschild des deutschen Kraftsports. Auch, wenn er noch nie den ersten Platz bei Herr Olympia oder vergleichbar erreichte, ist er der wahre König der Kraft. Die Wurzeln eines wachsenden Strammbaums, ein Stemmesbruder und Muskelvater.

Nun mag man sich fragen – wie passen Alkoholkonsum und ein Fitnessstudio überhaupt zusammen? Überraschenderweise gut. Denn die Zeiten sind vorbei, in denen sich Sportler, Szenepumper und Saunagänger nach ihrer Anstrengung ein kühles, alkoholfreies Bier genehmigen. Heute gibt es Wärme für die Därme und es wird in die Windungen reingeprallt, bis man nur noch lallt.

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Frank Rosin räumt dank Markus Rühl als „Schrank Rosin“ Pumperszene auf

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Gewichteheben als Leben. (Photo by Pixabay on Pexels.com)

Ein Sternekoch aus Dorsten mit Borsten

Frank Rosin, Sternekoch aus Dorsten, kommt aus Dorsten und ist Sternekoch. Seit 2009 läuft seine Show Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf bei Kabel eins und ist eines der Zugpferde des Senders mit mittlerweile fünfzehn Staffeln.

Als einer der bekanntesten Sterneköche und Fernsehköche aus Dorsten ist er nicht nur Aushängeschild der eigenen Show, sondern wirkt auch in zahlreichen anderen Sendungen mit, unter anderem The Taste und Gekauft, Gekocht, Gewonnen.

Kochen heißt Malochen. (Photo by Rene Asmussen on Pexels.com)

Die Formel für ein erfolgreiches Restaurant ist äußerst schwer durchzusetzen. Gilt es doch eine unvorhersehbare Checkliste abzuarbeiten und dauerhaft einzuhalten. Frische, Regionalität, Sauberkeit, Kundenorientiertheit, keine Dachdecker oder Pferdewirte als Köche engagieren – und überhaupt Personal einstellen. Dieses geheime, schwerst bis unmöglich umsetzbare Schema wurde seit der ersten Staffel von keinem Bewerber nicht praktiziert und rief stets den Sternekoch aus Dorsten auf den Plan.

Das erforderte viel Ausdauer – von der Crew, von den Bewerbern, den Zuschauern – und nicht zuletzt von Rosin selbst.

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