Inoffizieller Knigge für alle Verkehrsteilnehmer (Denn es herrschte selten bis noch nie, im Verkehr so viel Anarchie)

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Herzlich Willkommen beim brummbrummquietsch’en offiziellen, inoffiziellen Knigge für jedermann und jeden einzelnen Teilnehmer im Straßenverkehr! Für die nicht nur technisch Unversierten und im korrekten Verhalten Vollkastrierten, sondern auch für diejenigen, die sich optimal im Verkehr benehmen wollen.

Verkehr, Verkehr, und es wird immer mehr.
Verkehr, Verkehr, Verkehr, viel zu viel und immer mehr.

Bevor Sie also versuchen, sich selbst, Ihr Ego und Ihr Fahrzeug in den Straßenverkehr einzupflegen, sollten Sie sich bitte kurz etwas Zeit nehmen, folgendes Regelwerk zu beherzigen. Die Reihenfolge der aufgelisteten Punkte ist nicht von Wichtigkeit, aus welchem Grund Sie allen Punkten gleiche Aufmerksamkeit zukommen lassen sollten. Insofern zutreffend und nach Möglichkeit, versteht sich. Schließlich versucht jeder, seinen Teil zum Straßenverkehr beizutragen. Und jeder gibt sein Bestes. Suchen Sie sich daher das für Sie Zusprechende heraus und handeln Sie in diesem Krieg nach bestem Wissen und Können.

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Und es war ihm wohl so blunsn wie die Haare seiner Grunsn

Vorab und für welche, die nicht damit verdammt sind, im niedersten niedrigen Niederbayern zu wohnen und keinen Wortschatz wie ein Rottweiler besitzen: „etwas blunsn sein“ bedeutet „egal sein“ und „Grunsn“ ist die „crena ani / Ritze“. Aber keine Sorge, der Post geht diesbezüglich nicht weiter ins Detail. Dafür sinkt das Humorniveau in die nächste tiefe Spalte.

Also auch ein ganz kleines bissale pfui und sich auf der Rangliste der Bähigkeit knapp über dem Nasenborher platzierend, der sich an der Ampel mit seinem Finger im Löschhorn auf archaeologische Tiefengrabung begab und sein glibbriges Fundstück nach sekundenlanger Inspizierung wieder seinem Organismus auf dem oralen Wege zugeführt hatte, dürfte der Kassierer sein, den ich letztens hatte und bestaunen durfte.

Ich mein, während er darauf wartet, dass die dämliche Omakuh ihre 41 Taler kreuzerweise aus ihrem zerfetzten Portemonnaie der frühen 1820er Jahre sucht und auf den Tisch legt, bemerkt er abtasend mit der Zunge, dass das gepfefferte Saurierschnitzel von heute mittag noch zu knappen 74 Prozent in den Zwischenräumen der bezahnten Futterluke hängt.

Was er mit seiner Zunge begann, konnte er nicht mit derselbigen zu Ende führen. Daher versuchte er dann eben mit den Fingern nachzuhelfen. Es wird gehebelt, hantiert und gestochert, ehe er auch wirklich ein Ministückchen Fleisch zu Tage befördert. Welches er zuerst überlegend ansieht, um es dann zu verspeisen.

Pfui gack nein, welch ein Schwein. *grunz* Und das ist der Moment, wo es einem vor Ekel ruhig mal schütteln darf.

Natürlich, ja, es ist freilich jedem seine Sache. Jeder macht das. Und wer sagt das nicht, der lügt. Aber während in diesem gut besuchten Geschäft inkludierend mich selbst an der Kasse sechs Leute warten, bis die 170jährige ihr Geld abgezählt hat, ist bestimmt nicht der Augenblick, in welchem man so etwas machen kann.

Garantiert, dem wenn im Kino in der ersten Reihe die haarige Arschgrunsn zu jucken beginnt, steht er bestimmt auch auf und kratzt sich ganz ungeniert, bis die Schuppen dem Nebenmann in die Haare fliegen. *schrubb-schrubb-schrubb*

Das Geschäft vom Mensch, ob groß, ob klein, ist Zeuge dass er ist ein Schwein

Eh, ich will ja nicht, wie üblich, mit einer kleinen Hyperbel als Stilmittel glänzen, aber wenn ich die öffentlich-sanitäre Einrichtung(en), die ich vor geraumer Zeit vorgefunden habe (und wohl auch stets überall vorfinden werde), mit wenigen Wörtern wahrheitsgemäß beschreiben müsste, wäre „bis sowas von dermaßen unter die Decke komplett angebrunzt und zugeschissen“ wahrlich noch sehr schmeichelhaft ausgedrückt.

Nein, echt jetzt, mal eine Frage: Denken manche Menschen, das weißporzellanige Ding da in dem Raum dient nur als Weiterlesen