Nach ‚The Biggest Loser‘ kommt jetzt ‚The Biggest Boozer‘

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Was darf es denn sein? Ah ja, von allem einen? (Photo by Chris F on Pexels.com)

Es sind keine leichten Zeiten. Vor allem die Coronakrise, Homeoffice und das ständige Hin und Her einer unfähigen Regierung setzte die letzten Jahre jedem schwer zu und beförderte ungewollte Rundungen an Hüfte und Bauch zutage. Da ist es nicht verwunderlich, dass gleichzeitig Fernseh-Shows immer populärer wurden, die sich dem Abnehmen widmen.

Besonders im amerikanischen Fernseher beliebt ist die Show The Biggest Loser, unschön übersetzt zu Der Größte Verlierer. Dort kämpfen übergewichtige Teilnehmer darum, wer bereit ist, seinem Körper kreislauftechnisch und kardial innerhalb kürzester Zeit das ungesündeste Maximum zuzumuten, um abzunehmen.

Das massive Format erfreut sich breiter Beliebtheit. Was nicht von ungefähr kommt. Ausgehend vom durchschnittlichen, amerikanischen BMI von 45 waren einer Studie von 2021 nach von zehn Amerikanern genau elfeinhalb selbst überqualifiziert als Kandidaten oder in einem Stadium, in dem eine Teilnahme nicht einmal mehr möglich war.

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Hopfen und Malz? Bier her, sonst knallt’s!

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Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert. Daher vergeude niemals einen Tropfen dieses ach so holden Hopfen. Oder, wie es in den nicht nicht nur geistig unteren Breitengraden so schön heißt: Bist‘ schon voll vom vielen Fressen, hilft nur noch Saufen und Reinpressen.

Schließlich sind wir einfaches Bayernvolk nicht nur unglaublich geizig und zuwiderbrüchlich widersprüchlich, nein, wir sind zudem auch noch (und einzig nur!) im Fressen und Saufen die Besten. Eben die bayerische Dreifaltigkeit. Fressen, Saufen, bescheuert sein.

Und wie bekommt man so eine Lebenseinstellung gelehrt? Ungefähr so leicht, wie man eine Bierflasche geleert bekommt. Hoch den Stutzen, Glas leer putzen! Denn nur beim Exen kann der dickwanstige Unterbayer auch gewährleisten, keinen einzigen, noch so kleinen Tropfen des ach so holden Lebenssaftes zu verschwenden. Wäre ja ein Unding, eh?

Doch Ausnahmen bestätigen die Regel, wie ich es selbst mehr oder weniger hautnah mitbekommen habe. Denn natürlich bin ich dazu verdammt, in einem der hinterletzten Orte zu wohnen, die es gerade noch geschafft haben, nicht der Einfachheit halber nur Misthaufen #8 an der Güllegrube links genannt zu werden. Und wenn dieses räudige Kuhkaff hier nicht so ein versoffenes, vom Dummbauerntum geschwängertes Ogerdorf wäre, hätte ich niemals diesen Artikel verfassen können.

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Willkommen in Bayern!

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Willkommen in Bayern! 😀

Willkommen in Bayern! Das ist Ihr Mittagsmahl.

Ich empfehle dazu weiterhin: Unser bayerisches Nationalgericht als kleinen Zwischensnack 😀