Bei Backpapier und Ladekabel trennt sich schon mal gern das Lob vom Tadel

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Gewalt ist keine Lösung. Das ist richtig. War es nie und sollte es auch nie sein. Bei manchen Deppen aber würde es schon mal zum allgemeinem Wohlbefinden beitragen und der Seele im Innersten gut tun, die große Watschenmaschinerie anzuwerfen und grob auf Gesichtshöhe mit 110 Prozent Leistung einzustellen. Rein gedanklich natürlich. Denn wir erinnern uns: Gewalt ist keine Lösung, und zuhauen tut man erst recht nicht.

So gehört jenem unterbelichteten Nulldenker, der in der Abteilung zuständiger Firmen sitzt und immer entscheidet, wie lange ein Ladekabel für zum Beispiel ein neues Smartphone sein muss, ja dem gehört somit auch überhaupt nicht mit der blanken Faust Weiterlesen

Und es war ihm wohl so blunsn wie die Haare seiner Grunsn

Vorab und für welche, die nicht damit verdammt sind, im niedersten niedrigen Niederbayern zu wohnen und keinen Wortschatz wie ein Rottweiler besitzen: „etwas blunsn sein“ bedeutet „egal sein“ und „Grunsn“ ist die „crena ani / Ritze“. Aber keine Sorge, der Post geht diesbezüglich nicht weiter ins Detail. Dafür sinkt das Humorniveau in die nächste tiefe Spalte.

Also auch ein ganz kleines bissale pfui und sich auf der Rangliste der Bähigkeit knapp über dem Nasenborher platzierend, der sich an der Ampel mit seinem Finger im Löschhorn auf archaeologische Tiefengrabung begab und sein glibbriges Fundstück nach sekundenlanger Inspizierung wieder seinem Organismus auf dem oralen Wege zugeführt hatte, dürfte der Kassierer sein, den ich letztens hatte und bestaunen durfte.

Ich mein, während er darauf wartet, dass die dämliche Omakuh ihre 41 Taler kreuzerweise aus ihrem zerfetzten Portemonnaie der frühen 1820er Jahre sucht und auf den Tisch legt, bemerkt er abtasend mit der Zunge, dass das gepfefferte Saurierschnitzel von heute mittag noch zu knappen 74 Prozent in den Zwischenräumen der bezahnten Futterluke hängt.

Was er mit seiner Zunge begann, konnte er nicht mit derselbigen zu Ende führen. Daher versuchte er dann eben mit den Fingern nachzuhelfen. Es wird gehebelt, hantiert und gestochert, ehe er auch wirklich ein Ministückchen Fleisch zu Tage befördert. Welches er zuerst überlegend ansieht, um es dann zu verspeisen.

Pfui gack nein, welch ein Schwein. *grunz* Und das ist der Moment, wo es einem vor Ekel ruhig mal schütteln darf.

Natürlich, ja, es ist freilich jedem seine Sache. Jeder macht das. Und wer sagt das nicht, der lügt. Aber während in diesem gut besuchten Geschäft inkludierend mich selbst an der Kasse sechs Leute warten, bis die 170jährige ihr Geld abgezählt hat, ist bestimmt nicht der Augenblick, in welchem man so etwas machen kann.

Garantiert, dem wenn im Kino in der ersten Reihe die haarige Arschgrunsn zu jucken beginnt, steht er bestimmt auch auf und kratzt sich ganz ungeniert, bis die Schuppen dem Nebenmann in die Haare fliegen. *schrubb-schrubb-schrubb*

Gegen dieses laute Schmatzen, hilft nur noch kräftig Batzen

Ungelogen; wenn sich der Wiederholungstäter von Wiederkäuer das nächste Mal erneut neben mich in der Sauna hinlegt und dermaßen widerlich laut seinen drecks Kaugummi vor sich hinschmatzt, dann nehme ich das nächste Mal eine ganze Schweinshaxe mit und hau ihm die verdammte Kaumasse aus dem Gesicht.

Nein, echt jetzt, manche Leute sind echt widerlich ins Quadrat. Und sich bei jedem Besuch in einem Ort der Ruhe und Entspannung wie der Sauna laut schmatzend seinem Kaugummifetisch zu frönen, ist noch fast ekelhafter als eine Weißwurst mit Ketchup zu futtern; ich mein, sein Essen laut herzuschmatzen ist Weiterlesen