Mit viel Gespür voll in die Tür, bis erschien Walter der Schädelspalter

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Ja. Mitten in der Nacht auf die Toilette zu müssen ist manchmal schon nervig. Gar lästig. Und nicht nur manchmal, sondern eigentlich immer. Sich schlaftrunken aus der behaglichen Wärme der Bettdecke (und womöglich auch Partners) zu schälen, nur, um die Getränkerückgabe aufzusuchen.

So erging es auch mir damals in meinem Jugendzimmer. Jenes war zuerst eine Werkstatt, wurde dann aber zur Rumpelkammer umfunktioniert und schließlich als entlegenes Gästezimmer genutzt. Daher ist es seit Beginn des Anbaus ans Haus mit einer metallenen Werkstatttüre ausgestattet. Sich immer durch herunterhängende Pfannkuchen durchzufressen war auf Dauer schließlich etwas teuer und figurverschlechternd, aus welchem Grund Vattern Weiterlesen

Denn im Krieg sollte man sich auch nicht genieren, mit Nachdruck alles zuzubetonieren

Als ich letztens früh im Einkaufszentrum unserer Stadt die Toilette verließ, hielt ich die Tür für einen älteren Herrn auf, den ich kenne. »Guten Morgen!«, begrüßte ich ihn freundlich, während wir uns passierten und er im Vorbeigehen mit einem unbeschreiblich wissenden Grinsen erwiderte: »Oh ja, den werde ich gleich haben.«

Ich will ja nicht übertreiben hier (nein wahrlich nicht!), aber seinem Gesichtsausdruck nach zufolge hatte der noch Großes, und ich meine wirklich Großes vor. Da stand kein einfaches Vorhaben mehr an, nein, nein, liebe Gefolgsleute. Dieser gute Mann zog in den letzten Krieg. Und lasst Euch gesagt sein, der Sieg strahlte mir bereits da aus seinen Augen entgegen.

Dies würde ein innerer Krieg werden, für welchen er alle Register ziehen und schwerste Geschütze ausfahren würde. Und als sich die Türe letztlich hinter mir langsam schloss und er noch im nächsten Moment damit begann, den Thron ein letztes Mal für dieses Ultima ratio zu besteigen, da wusste ich, dass ein neues Kapitel geschrieben werden würde.

Ganz ehrlich? Von einem normalen Geschäft im Sinne von Zubetonieren, den Fliegerhorst neu zu zimmern oder kräftig Massivzupflastern konnte hier gar keine Rede mehr sein. Dass, was dort anschließend im Gange war, zu geschehen, besaß schon eine Dimension, deren bildhafte Beschreibung in Worten jegliche zumutbare Härte übertreffen würde.

Und ich denke nicht, dass er sich an die Gebrauchsanweisung gehalten hat. Oder es war mal wieder dieser eine Tag.