Darum diese Bitte, liebe Kindergärtnerin, langens nächstes Mal ruhig härter hin

Bild

Zugegebenermaßen bin ich der Letzte, der (von irgendeinem beliebigen Thema, hier aber Mal Musik) eine Ahnung hat, aber was im Radio die letzten Jahre und Monate für ein pseudoemotionaler Drecksmüll quäkt, trällert und durchfallisiert, das ist schon keine musikalisch-lyrische Fehlgeburt mehr, das ist ein explosiver Abgang vom Allerallerfeinsten. Oder Allerallergröbsten, dass es die Rosette gleich mit zerwirft.

Wobei man nicht weiß, was schlimmer ist. Diese säuselnden weinerischen Stimmen, die nicht nur schwimmen, sondern auf hoher See untergehen oder das lyrische Kackniveau, dass sich in noch niedrigeren Gefilden als dieser Blog hier bewegt. Wobei Begriffe wie „lyrisch“ und „Niveau“ etwas zu hochgegriffen sind, ich aber nicht schon wieder das Wort „Durchfall“ verwenden kann. Ständiges Rumgestöhne, tausendfaches Wiederholen der gleichen Textpassagen und eine quäkende  Weiterlesen

Das Geschäft vom Mensch, ob groß, ob klein, ist Zeuge dass er ist ein Schwein

Eh, ich will ja nicht, wie üblich, mit einer kleinen Hyperbel als Stilmittel glänzen, aber wenn ich die öffentlich-sanitäre Einrichtung(en), die ich vor geraumer Zeit vorgefunden habe (und wohl auch stets überall vorfinden werde), mit wenigen Wörtern wahrheitsgemäß beschreiben müsste, wäre „bis sowas von dermaßen unter die Decke komplett angebrunzt und zugeschissen“ wahrlich noch sehr schmeichelhaft ausgedrückt.

Nein, echt jetzt, mal eine Frage: Denken manche Menschen, das weißporzellanige Ding da in dem Raum dient nur als Weiterlesen

Weder passend und gar nie perfekt, ist in der Fachsprache der Dialekt

Man stelle sich vor, jemand hegt den Wunsch, sesshaft zu werden und will dies mit dem Bau eines eigenen kleinen Häusschens in die Tat umsetzen. Demzufolge, wir nehmen an, es ist ein eher fauler Mensch, wendet sich mit gewissen Vorstellungen an ein Planbüro, welche mit einer Baufirma für schlüsselfertiges Bauen kooperiert.

Der zuständige Architekt bespricht natürlich im Vorab notwendige Details und andere Einzelheiten mit dem zukünftigen Hauseigentümer, zumal ja alles zu dessen Zufriedenheit geschehen und seine Richtigkeit gemäß den achthundertvierzig Tausend Industrienormen hier in Deutschland haben soll.

Jetzt wenn der Häuslebauer aber nicht aufpasst, den folgeschweren Fehler begeht und das verbindliche Gespräch auf Bayerisch hält, kann das mitunter interessante Folgen haben.

Der zukünftige Hausbesitzer sagt also: „Und wenn’s na draf schaund, dass in dem Haus ganz vai Glos voakimmd, des is mia ganz wichtig. In jädm Zimma, wenn’s gäd! Vai Glos!“ Auf Deutsch will er also: „Bezüglich der besprochenen Innenarchitektur meiner zukünftigen Immobilie insistiere ich darauf, dass bei der Umsetzung besonderes Augenmerk darauf gelegt wird, sehr viel Glaselemente zu verwenden. In jedem einzelnen Zimmer, falls es möglich ist.“

Interessanterweise ist zu erwähnen, dass das Wort Glas und der Plural von Klo im Bayerischen sehr, quasi zu einhundert Prozent identisch klingen und ohne entsprechenden Kontext nicht voneinander zu unterscheiden sind.

Könnte also im blödsten Falle bei viel Vertrauen, wenig Kontrolle und schlüsselfertigem Bauen darin enden, dass der Auftraggeber das erste Mal sein Haus betritt, im überdachten Eingangsbereich beim Postkasten die erste Kloschüssel vorfindet, dann am Flur von drei brunzbereiten Pissoirs begrüßt wird – ehe es dann aber erst weiter in die Küche geht, deren Küchenzeile von zwei Pissoirs beflankt wird und dem Wohnzimmer, dessen Kachelofen von einem mächtigen Porzellanthron dominiert wird, welcher direkt in den Kachelofen verbaut wurde.