Gegen dieses laute Schmatzen, hilft nur noch kräftig Batzen

Ungelogen; wenn sich der Wiederholungstäter von Wiederkäuer das nächste Mal erneut neben mich in der Sauna hinlegt und dermaßen widerlich laut seinen drecks Kaugummi vor sich hinschmatzt, dann nehme ich das nächste Mal eine ganze Schweinshaxe mit und hau ihm die verdammte Kaumasse aus dem Gesicht.

Nein, echt jetzt, manche Leute sind echt widerlich ins Quadrat. Und sich bei jedem Besuch in einem Ort der Ruhe und Entspannung wie der Sauna laut schmatzend seinem Kaugummifetisch zu frönen, ist noch fast ekelhafter als eine Weißwurst mit Ketchup zu futtern; ich mein, sein Essen laut herzuschmatzen ist Weiterlesen

Sie vermutete daher auf die Schnelle, dass ich stehe auf Transsexuelle

In gewissen Situationen sollte man großen Wert auf die Aussprache legen – besonders, wenn es sich um Eigennamen, Firmennamen, Menschennamen und allgemein Wörter handelt, die auch nur ansatzweise ähnlich zu anderen klingen können. Oder eben deswegen eben in der Lage sind, eine falsche Assoziation herzustellen.

Natürlich weiß man dies niemals vorher, und wenn man bemerkt, dass man gerade voll in die peinliche Situation reingerasselt ist, ist es meistens ohnehin schon zu spät.

Als ich eines Tages mit zwei Freundinnen in einer italienischen Lokalität zugegen war, um entsprechende Speisen zu mir zu nehmen, ging das Gesprächsthema irgendwann Richtung Internet; besser gesagt Thema eMail, eMail schreiben, eMail-Anbieter und so weiter. Mein Gegenüber meinte, bei einem damals schon schlechten Urrelikt dieser Fraktion vertreten zu sein, was ich sofort als Humbug abtat. Eben weil ich es im 21sten Jahrhundert für etwas prästeinzeitlich halte, nur zwölf Megabyte an Speicher für den eMail-Speicher anzubieten.

Nun wurde unsere Unterhaltung wurde kurz unterbrochen, weil die Bedienung kam und unser bestelltes Essen (ja welches auch sonst) brachte.

Die Konversation wurde nach wenigen Minuten meinerseits zwischen zwei Bissen fortgeführt, als ich meinte, Gmail (Googlemail) wäre meine bevorzugte Wahl in jeder Hinsicht. Das Angebot, die Anwendbarkeit, all die Möglichkeiten, die es bietet und vor allem die einfache Bedienung („man kann es einfach hernehmen, wie man will“) wären vor allem sehr große Bonuspunkte. Habe ich schon jedem empfohlen, zu probieren, und jeder war begeistert. In keinster Weise würde ich diese Erfahrung bereuen.

Während ich also so mein persönliches, sehr positives Feedback bezüglich Gmail abgebe, bemerke ich eine leichte Veränderung in den Gesichtszügen der Frau mir gegenüber. Ich gedenke sogar, die Spur leichter Anwiderung darin zu sehen. Natürlich frage ich nach, ob etwas geschehen ist, oder was der Grund für dieses Gesicht ist.

Sie: „Shemale? Du stehst auf Shemales?“

Mein Gehirn: *processing…*

Mein Gehirn: *eine minute zurückspul und erinner, was gesagt hab, nun aber mit „Shemale“ im Kontext statt „Gmail“*
… all die Möglichkeiten, die es bietet …
… auch habe ich es schon anderen empfohlen, mal zu probieren …
… ich wolle gar nichts anderes mehr …
… ich würde nichts bereuen …

Ich: *klick* Oh…

Ahaaaaa, da machte es *bing*. Gmail. Shemale. Der Grad an Ähnlichkeit ist an Dreistigkeit ja auch wohl kaum zu überbieten. Und als ich mein Review revue im Geiste passieren ließ, fiel nicht der Groschen, sondern ein ganzer Banktresor.

Daher bitte immer aufpassen.