In aller Sitte, eine Bitte, sonst gibt’s für jedes weit’re Like einen gutplatzierten Strike

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Advent Advent, das Hirn verbrennt? Erst keins, dann deins, dann meins, dann vier, dann roundhousekicke ich dich durch die Tür? Doch nein. Aber ja. Es hat wirklich den Anschein, dass die Leute nicht nur unter dem Jahr die Intelligenz einer dahinrostenden Mistgabel besitzen. Nein. Fürwahr nicht. Auch gegen Ende des Jahres ist es nicht anders. Gar schlimmer. Als würde jeder noch einmal mit Nachdruck versuchen, extra dämlich zu sein und die Negativbrillanz seines Niederintellektentums zur Schau zu stellen.

Das Tragische: Im Zeitalter des Digitalen ist das leider nur all zu leicht. Daher an dieser Stelle eine kleine freundliche Bitte, ja bescheidener Appell, den nicht nur ich selbst, sondern viele andere jeden Anfang Dezember aussprechen können:

An diejenigen in meiner Freundesliste, die stets die Posts von „Jeden Tag eine Verlosung“, „Mitmachen und gewinnen“, „Megagewinnspiel!“ und ähnlichen Spam-Advents-Gewinnscheißendrecksdingers liken und teilen: Könnt ihr verdammten Vollidioten diese Scheiße bitte mal unterlassen? Glaubt ihr wirklich, eine anonyme Seite ohne Impressum, Website oder reellen Angaben verschenkt und verlost Dinge wie Kameras, Fernseher und Fahrräder im Wert von mehreren tausend Euro? Für lau? Für einen einzelnen, simplen Klick und Kommentar, den ihr mit euren blöden imaginären Freunden und der ganzen Welt teilt?

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Ein Schlüssel und ein Schussel ergeben mit kaum Dussel viel Verdrussel

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Neben dem ersten Part meiner lange zurückliegenden Alltagsgeschichte von 2004 rum dürfte diese hier eine der ersten sein, die ich in Form einer eMail an Leute versandt habe. Das war 2009. Für diesen Blog hier wurde sie nur minimal umgeschrieben (korrigiert) und kann als weiterer Vorreiter der brummbrummquietschenden Ära bezeichnet werden.

Ein Pionier schlechten Geschmacks also. Und schon geht’s los:

Schöne Wohnung, eh?
Schöne Wohnung, eh?

Da ich in den vergangenen zwölf Monaten erst zwei Mal umgezogen bin, verspürte ich Lust, es wieder mal anzugreifen. Gesagt, getan. Die mittlerweile siebte oder viel zu vielte Arbeitsstelle ließ dies örtlich zu, weshalb ich das ganze Tohuwabohu wagte. Auch bei dieser Wohnung ist es wie immer in unser aller Leben: Eine ganze Ewigkeit geschieht gar nichts, ehe auf einen Schlag alles auf einmal kommt. Nach erst erfolglosen Anrufen bei anderen Wohnungen (besser gesagt bei dessen Vermietern. Immobilien sind nicht sehr gesprächig) stieß ich auf diese Wohnung hier. Angerufen, keine Stunde später Wohnung besichtigt, zugesagt, noch nicht mal eine Woche darauf hatte ich schon die Schlüssel. Maler und Teppichbodenleger waren mit ihrer Arbeit auch schon fertig, also konnte ich es angreifen.

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