Bei Backpapier und Ladekabel trennt sich schon mal gern das Lob vom Tadel

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Gewalt ist keine Lösung. Das ist richtig. War es nie und sollte es auch nie sein. Bei manchen Deppen aber würde es schon mal zum allgemeinem Wohlbefinden beitragen und der Seele im Innersten gut tun, die große Watschenmaschinerie anzuwerfen und grob auf Gesichtshöhe mit 110 Prozent Leistung einzustellen. Rein gedanklich natürlich. Denn wir erinnern uns: Gewalt ist keine Lösung, und zuhauen tut man erst recht nicht.

So gehört jenem unterbelichteten Nulldenker, der in der Abteilung zuständiger Firmen sitzt und immer entscheidet, wie lange ein Ladekabel für zum Beispiel ein neues Smartphone sein muss, ja dem gehört somit auch überhaupt nicht mit der blanken Faust Weiterlesen

Und mit dem Anlaufen der Futterfräse startete auch des Höllenschlunds Gebläse

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Öh, das Thema ist wieder mal Fressen. Wer hätte das gedacht? Jeder? Gut. Weiterlesen, Bratwurstling! Ein Abenteuer erwartet Dich!

Manchmal geht es in der Arbeit von der Zeit und vom Arbeitspensum aus, dass man sich in der Kantine dieser einen Einrichtung gediegen was in die Fressaufnahme zimmert – und das noch für einen sehr annehmbaren Preis. Die Portionen sind sättigend, die Eimersalate sehen sogar wie Salate aus, die vorgekochten Fertiggerichte bleiben dauerhaft im Magen und verlassen ihn auch wieder auf dem herkömmlichen Wege. Ein Dreiergespann aus Gründen, es immer wieder anzugehen.

So auch an diesem Tag.

Vereinzelt kommt es hingegen vor, dass die Kantine gut besucht ist – entweder, weil sie neben mir wieder alle anderen Verfressenen ausgelassen haben oder besondere Gerichte auf der Karte stehen. Braten, Wild oder alles andere, was der niedere Mistbauer in dieser Gegend hier kennt und mag, auch wenn er es nicht buchstabieren, dafür in seine zahnlücklige Bauernfresse schieben kann. Manchmal isst man dort schließlich so gut wie in einem Restaurant, und das für einen Bruchteil des Preises. Dafür geht es erwähnterweise manchmal ziemlich zu, so dass man froh sein muss, noch einen Platz ergattern zu können.

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Weil erst mit selbstgestrickten Socken Badelatschen richtig rocken

Meinetwegen kann ja jeder anziehen, was er will. Oder ausziehen, was er will. Ist mir relativ wurst. Aber wenn man so manche elitäre Level-55-Grattler umherstreifen sieht, möchte man sofort mit „Fremdschämen 400“ weitermachen, die Frage „Ooooida, wie fertig kann man sein?“ fragen und die Sittenpolizei holen.

Denn ja. Manchmal tut es wahrlich so weh, dass es dem guten Geschmack höchstpersönlich die Hornhautverkrümmung wegdampft.

Freilich ist es unangenehm, ein paar Pfunde, Röllchen oder ganze Kanister an, in und um die Bauchgegend zu viel zu haben. Ihr kennt das. Ich kenne das. Jeder kennt das. Aber deshalb gibt’s auch Kleidung in meiner Größe. Oder Maßnahmen, die man ergreifen kann. Und wenns auch nur ein einfacher Leinensack vom Kartoffellager, Mutters Vorhänge oder auch der Bequemlichkeit halber die zugeschissene Bettwäsche vom Nachbarn ist, die er eigentlich in die Müllverbrennungsanlage fahren wollte. Doch spätestens dann, wenn dem Herrn der Schöpfung so a fünf Zentimeter langes Wampenschwarterl beim Gehen rausploppt und dann lustig hin- und herbaumelt, weil das M-Shirt doch überraschenderweise zu klein war und nur knapp bis über den Bauchnabel gereicht hat, sollte man etwas ändern.

Und nein, diese Veränderung geht nicht unbedingt damit vonstatten, indem ich meinen Einkaufskorb mit Cola, Bier, Fertigprodukten und Süßigkeiten vollade. Und wenn man bemerkt, dass man unter dem Bauch einen weiteren Bauch besitzt (wie heißt das Ding eigentlich, Zweitwampe, Unterbauch, Backup-Darmlader, Reservebaumler, Erstbauchhalter?) sollte man es ament vermeiden, erstens gestreifte und zweitens hautenge Kleidung zu tragen.

Ehrlich gesagt dachte ich schon, ich würde diesen Post niemals vollenden können. Erstens fehlte eine richtige Tagline und zweitens das i-Tüpfelchen, welches diesem Post die Würze senkrecht durch die Decke flakken würde. Doch, man lobe die Kausalität der Grausalität, die wie ein Fluch die Krallen in mich geschlagen hat und nicht mehr loslässt.

Und ich würde mich auch bis heute nicht als Sittenpolizist bezeichnen oder als jemanden, der eine andere Person nach dem Äußeren beurteilt. Wirklich nicht. Aber wenn ich wie heute jemandem im Kino sehe, der selbstgestrickte quietschbunte Socken und dazu ausgeleierte Badelatschen trägt, DANN BRENNT MIR HIER DER WIRSING GLEICH AUF HALBMAST, VERDAMMTE KACKE.