Er merkte noch, dass es ihn bläht, doch dann kam der Wind und es war zu spät

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Man kann schon etwas ins Grübeln und Notfallpläneschmieden kommen, wenn der Mitfahrer sich den Bauch hält und meint, dass er eine nicht ganz so kompatible Mischung an gärungsfähigem Material zu sich genommen hätte und jenes nun wieder raus möchte. Oder anders formuliert: Er das Gefühl hat, dass‘ ihn gleich zerwirft wie einen Weiterlesen

Wenn die Sau noch aus der Semmel quiekt, der Bayer das von Herzen liebt

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Frühstück und/oder Zwischensnack.
Schon zum Frühstück hau’n wir sowas weg, ist ja schließlich nur ein Snack.

Menschen. Menschen lieben Essen. Ein Bayer hingegen? Ein Bayer ist Essen. Wir in Bayern, also örtlich gesehen hintersten letzten Teil von Deutschland und intellektuell gesehen unterniedersten Sektor dieses Sonnensystems, sind die Definition von … ja, ein normaler Mensch würde sicherlich einen verharmlosenden Begriff wie Essen, schalkhaft auch Völlerei verwenden oder gar in etwas hochstechendere sprachliche Gefielde der Wortschätze reisen und den Ausdruck Nahrungszufuhr verwenden.

Aber um es gerechterweise in passende, unverblümende Worte zu kleiden: Wir Bayer fressen und saufen hier wie die verdammten Scheunendrescher.

Dieses Faktum mag sich nicht unbedingt darin begründet sehen, dass wir wie früher unsere noch behaarteren Vorfahren so unglaublich schwer am Arbeiten sind. Nein. Wir fressen und saufen einfach so viel, weil wir so viel fressen und saufen. Wir brauchen keine Begründung. Zu behaupten, dass ein ordentlicher Bayer nur eine Ausrede sucht, um zu trinken, ist schlichtweg falsch. Es braucht für ihn keine Ausrede, um zu trinken. Es braucht nur eine Halbe. Wir tun eben, was wir gut können, und das machen wir nicht nur prächtig, wir brillieren darin! Und das schon seit Degenerationen – vom einstigen Urbauern Sepp senior an seinen Sohn Sepp weitergegeben, bis dieser dieses fettleibige Stück Fresstradition wieder zu seinem Sohn Sepp und dessen Söhnessöhnen Sepp, Sepp und Sepp weitergegeben hat. Denn jeder weiß: Sepp, Sepp, Sepp, jeder Depp heißt Manfred.

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Warum ein Dutzend Schnapspralinen, sowohl Säufern als auch Klugscheißern dienen

Ja hui, da musste ich direkt schon fast selbst ein Lölchen platzieren.

Da kaufst Du Dir in Arbeitskleidung noch schnell eine Brotzeit und nimmst eine Packung Mon Cheri für Zuhause mit, einfach zwecks Besänftigung des inneren, spät abendlich erwachenden Fressdämons.

„Das ist hoffentlich für nach dem Dienst gedacht?“, will die Kassiererin wissen.

„Was, das hier?“, deute ich auf die Likörpralinen. „Natürlich nicht! Die eine Hälfte ist gegen meine Bierfahne und die andere Hälfte für’n Kollegen, damit er endlich das Zittern aufhört.“

PS: Jup, Mon Cheri ist eine Likör-Praline, aber die Schlagzeile soll sich ja fein und harmonisch reimen 😉