Digga, das ist schon safe af: Deutschlands Babo führt Jugendjargon als Amtssprache ein

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Am Anfang war das Wort

Nichts verändert die Welt so schnell wie die Sprache. Das gesprochene Wort von morgen wird stets von der Jugend von heute geprägt. Ältere Generationen, die Deutsch noch mit der Härte einer ausholenden Nonnenfaust eingebläut bekommen haben oder bis in die 80er- und 90er-Jahre geboren worden sind, haben sichtlich Schwierigkeiten, den
Anschluss an die Kommunikation mit der jüngeren Generation zu finden.

Beschleunigt und gleichermaßen erleichtert und erschwert wird das durch die digitale Vernetzung. Erleichtert, weil jeder dauerhaft online ist und selbst Personen in anderen Ländern oder Kontinenten nur noch einen Fingertipp weit entfernt sind. Erschwert wird es hingegen durch die mangelnde Homogenität der Jugend und der Tatsache, dass in jeder Region andere Wörter eine Konjunktur erleben. Nicht umsonst wird jährlich das Jugendwort des Jahres gewählt, bei dem man sich schon ein Jahr später fragt, wie out etwas überhaupt sein kann.

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Bei Backpapier und Ladekabel trennt sich schon mal gern das Lob vom Tadel

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Gewalt ist keine Lösung. Das ist richtig. War es nie und sollte es auch nie sein. Bei manchen Deppen aber würde es schon mal zum allgemeinem Wohlbefinden beitragen und der Seele im Innersten gut tun, die große Watschenmaschinerie anzuwerfen und grob auf Gesichtshöhe mit 110 Prozent Leistung einzustellen. Rein gedanklich natürlich. Denn wir erinnern uns: Gewalt ist keine Lösung, und zuhauen tut man erst recht nicht.

So gehört jenem unterbelichteten Nulldenker, der in der Abteilung zuständiger Firmen sitzt und immer entscheidet, wie lange ein Ladekabel für zum Beispiel ein neues Smartphone sein muss, ja dem gehört somit auch überhaupt nicht mit der blanken Faust Weiterlesen