In Anlehnung an Nutri-Score: Social-Media-Plattformen führen Nutten-Score ein

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Inhaltsverzeichnis

Social Media in Hochform: „The Internet Is For Porn!“
Beste Lage für eine Heuschreckenplage
Ein Blöder nimmt jeden Köder
Die Kopie einer Kopie einer Kopie
IG schlug die Hashtags in Bande
Von der Nutrition zur Prohibition?
Der Algorithmus, der mit muss
Zum Ende: kleine Wende?
Fußnoten
Newsquellen
Bildquellen

Überfällig oder überflüssig? Da viele Social-Media-Plattformen immer mehr aus anrüchigen Posts mit expliziten Inhalten bestehen, führen Meta, Alphabet und X den sogenannten Nutty Score (in Deutschland Nutten-Score) ein, der sich am Nutri-Score aus der Lebensmittelindustrie orientiert – und genau so funktioniert, wie man sich das vorstellen mag.

Social Media in Hochform: „The Internet Is For Porn!“

Was waren die 1990er-Jahre doch für Zeiten. Da buhlten Frauen von Reife und Männer von Steife im spätabendlichen Free-TV ab Punkt 22 Uhr noch in echter deutscher Handwerkskunst um die Gunst etwaiger Anrufer1.

Für damals schmalen Taler von 12 Pfennig alle 3 Sekunden (immerhin nur 2,40 DM, kaufkraftbereinigt 3,80 €) verkam der Anrufer rasch zum Voyeur, der hingehalten wurde, so lange er seine Geldbörse aufhielt. Die Deutsche Mark war damals noch eine Währung von Wert und das Geschäft mit Verwöhnen durch Stöhnen ein lukratives Unterfangen.

Das Bild zeigt ein altes, telefongebundenes Tischtelefon ohne Display, vermutlich aus den 90er Jahren.

0190er-Nummer war damals ein fester Begriff. Mehrwertdienst nannte sich das im Fachjargon und war die bessere Version der Sexwerbung im Teletext2. Bis Ende 2005 lief das Geschäft mit diesen Erotikdiensten gut3, die 0900-Sparte als Nachfolger hielt sich nur bis Mitte 20114. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurden sich die ganzen Betrüger und Betreiber solcher Dienste bewusst, auf anderem Wege Geld generieren zu müssen.

Mittlerweile schreiben wir die 2020er-Jahre. Sex sells5 noch immer, und das in jedem Sinne und nicht nur im Bereich des Gender-Marketings6. Aus kostenpflichtigen Telefonnummern und gespielter Laszivität („20-jährige Cheerleader wollen belauscht werden!“) und Imperativ („Ruf mich an!“ [Peitschenknall]) quoll jetzt die Generation der Influencer hervor.

Beste Lage für eine Heuschreckenplage

Schnelles Internet hat jeder. Dank Smartphone wird jeder zum Content Creator und Influencer, der den Aufnahmebutton drücken kann. Anzutreffen sind diese Individuen auf allen Social-Media-Plattformen, wo sie um jedes Like, jeden Kommentar und jeden Follower buhlen, um sich in Interaktionen7 zu suhlen.

Da aber weder Kunst noch Künnen vorhanden ist, um Ruhm zu erkaufen, hilft man gerne mit optischen Reizen nach. Hier ein tiefes Dekolleté prominent in den Fokus gerückt, dort eine nackte Gliedmaße in das Fischobjektiv gedrückt, dazu ein laszives Räkeln und dort ein verführerisch-dümmlicher Blick. Was vordergründig eigentlich gepostet werden wollte, rückt in den Hintergrund.

Das Hauptziel eines Influencers ist es, nicht zu arbeiten und noch weniger, sich in die Gesellschaft einzubringen, dafür aber die Früchte härtester Arbeit zu ernten. Wie Politiker. Nur müssen Influencer im Rahmen des Legalen agieren, da sie hingegen für Gesetzesverstöße geahndet werden. Anders als Politiker, die mit wenig8 9 (oder gefälschter10 11) Kompetenz und noch weniger Konsequenzen12 13 ein beschauliches Leben führen, werden Influencer bei Steuerverstößen selbst in Dubai noch gejagt14 15.

Das Bild zeigt eine Angelrute vor einer großen Wasseroberfläche. Im Hintergrund ist ein schöner Sonnenuntergang zu sehen. Das Bild symbolisiert das Fischen nach Nutzern.

Gemäß medizinischer Definition sind Geschwüre tiefliegende Substanzdefekte16. Man darf nie so weit gehen, jemanden als Geschwür der Gesellschaft zu bezeichnen. Unabhängig davon bietet sich die alleinstehende Definition des tiefliegenden Substanzdefekts aber erschreckend gut an. Denn etwas ist in der Substanz einer Gesellschaft grundlegend defekt, wenn ein Influencer mit einem Reaktionsvideo, einer Produktvorstellung oder nur durch freizügiges Präsentieren monatlich (wöchentlich!17) mehr verdient18 als ein Lehrer, eine Kinderärztin, ein Taxifahrer, ein Notfallsanitäter, ein selbstständiger Handwerker, eine Pädagogin und ein Paketbote zusammen19.

Hierfür benötigen Influencer jedoch F.I.S.T.E.L. (Follow, Interact, Share, Type a comment, Engage and Like), um eben Klicks und Wachstum zu generieren. Eine Fistel20 21 ist eine „Verbindung zwischen zwei anatomischen Strukturen, die eigentlich voneinander getrennt sein müssen.“ Das echte Leben und das Onlineleben zum Beispiel. Wie bei einem Krebsgeschwür spielt es aber keine Rolle, ob der Inhalt gut- oder bösartig ist. Wachstum ist Wachstum, und Wachstum um jeden Preis!

Aber wie erreicht man so viel Engagement? Mit Köder.

Ein Blöder nimmt jeden Köder

Aber wie kommt man zu Reichtum? Wie steigt man im Meer anderer Nutzer auf? Mit viel leerer Luft und indem man sich mehr aufbläst als alle anderen. Und noch dazu mit reichhaltigen Ködern. Damit einen die all die vor Dopaminhunger dahinsiechenden Doomscroller22 23 im digitalen Datenmeer auch finden.

Des echten Fischers Angelrute verkommt zu einem in die höhe zuckenden Daumen, der in bester Gladiatorenspielen-Manier entscheidet, ob das Reel mit Daumen hoch zum Algorithmus hinzugefügt wird oder mit einem Pollice verso24 – dem „Daumen runter“ – wieder als Strafe mit Nichtbeachtung in den Tiefen des digitalen Nichts versickern wird.

Das Bild zeigt die Fotografie von mehr als zwei Dutzend geöffneten, bunten Regenschirmen. Sie bilden einen bunten Himmel vor einem strahlend blauen Himmel. Es verdeutlicht die große Auswahl an Influencern, während der blaue Himmel dahinter die Realität darstellt.

Und jeder, der schon einmal länger als zehn Minuten in einem Newsfeed seiner Qual unterwegs war, weiß bereits25, was Hooks, Scrollstopper und Retention sind: Köder. Nichts ködert mehr als nacktes Fleisch, die Antizipation darauf in Kombination mit der davon in Gang geratenen Imagination als Motor manischer Masturbation.

Jeder folgt mindestens einem von Tausenden Muskel-Markus der Fitnessfreakfraktion, die alle im sich spannenden Muskelhemd ihre Ratschläge zu Muskelaufbau und Ernährung präsentieren. Denn schließlich soll man soll die Bizeps-Ader sehen, noch mehr aber die Tattoos und das Zucken der Muskeln. Jedem aussichtslosen Adipösen da draußen soll klar werden: Wer kein Sixpack hat, ist automatisch fett und hässlich – und einzig nur allein der dargebotene Kurs kann einen retten.

Glücklicher- und zufälligerweise wartet in jeder Caption ein 20-Prozent-Gutscheincode für Proteinpulver, und ausgerechnet noch in dieser Woche gibt es die erste Lektion des Abnehmkurses umsonst. Was hat man aber auch Glück als Follower, dass der Algorithmus weiß, was gut für einen ist!

Und was wäre die Influencerwelt ohne die Schlauchboot-Shantal aus dem Schminktippschwarm; mit Studioschirm, Charme und Melonen, im Heiligenschein der Ringleuchte, um alles ins rechte unechte Licht zu rücken und der Schwadron vorpubertärer junger Menschen das letzte Stückchen Selbstbewusstsein zu rauben. Wer schön sein will, muss leiden – wer nicht schön ist, leidet ohnehin.

Mit Produktplatzierung, Hingabe und Rabattcodes wird jede Natürlichkeit mit Maske, Make-up und Maniküre Richtung künstlicher Makellosigkeit modelliert. Es braucht kein Sein, es reicht der Schein. Schließlich gilt es, Millionen vorpubertärer Menschen auch davon zu überzeugen, dass nur Künstlichkeit Natürlichkeit bedeutet.

Und es funktioniert wie die Pole bei Magneten – was an gezeigten Pixeln ein Zuviel an nackter Haut, Schönheit und Lärm ist, besitzt der Zuschauer zu wenig. Beauty, Gaming, Fitness, Kochen, Reisen – jeder Lebensbereich wird abgedeckt. Es gibt ein Überangebot, ein ganzes Heer. Konkurrenz und Klonen belebt das Geschäft!

Die Kopie einer Kopie einer Kopie

Alles, was sich dadurch ändert, ist nichts. Es sind die gleichen Tips, die gleichen „Rate this supplement“-Beitrage, die gleichen Ratschläge fürs Kaloriendefizit. Und nicht zu vergessen die „Ich probiere dieses Rezept und sage euch, wie es ist“-Beitrage. Je nach Influencergruppe sind die Videos identisch, ein Abklatsch, ein müder Aufwasch und erneuter Aufguss und Auswringen von bereits Bekanntem.

Jedes Sozialnetzwerk, jeder Post, jede Idee, jede einminütige, vierstündige Einheit an „kurz abends noch TikTok checken“ ist die Kopie einer Kopie einer Kopie einer Kopie26. Jeder Influencer ist der 1:1-Klon eines anderen Influencers. Bereits der erste Klon degradiert Originalität zu Banalität, und aus der Einzigartigkeit eine Austauschbarkeit.

Das Bild zeigt eine Fläche mit vielleicht handgroßen Steinen unterschiedlicher Farbe. Durch die große Menge wirken sie wie eine einzelne Masse, und kein Stein sticht hervor. Sinnbildlich für die große Masse an Influencer, die im Endeffekt doch alle gleich sind.

Wenn jeder Influencer ist, ist niemand Influencer27. Es ist ermüdendes Copy/Paste à la Sloppy/Haste, Kopieren/Einfügen, stumpfes Plagieren/Betrügen. Und wer nicht kopiert, der reagiert. Mit wertlosen Reaktionsvideos28 29, bar jeder Kunst und Konstruktivität, dafür mit Halbwissen, Hass und Hohn. Um Views zu generieren braucht es Eskalation und Intrigen bis allerhöchste Ligen und zur letzten Hürde, bis zum Verlust von jedermanns Würde.

Vor allem Instagram ist sich im Klaren, dass ihre Plattformen nicht nur ein paar explizite Inhalte aufweisen, sondern gestopft voll von Pornografie sind30 31. Mit einem einfachen Blockieren oder Ignorieren von Hashtags ist es nicht getan. Denn diesen Schritt ist vor allem Instagram schon gegangen.

IG schlug die Hashtags in Bande

Meta als Instagram-Mutter etablierte sich zumindest schon als Vorreiter. Begonnen mit dem stummen Verbannen gewisser Hashtags. Mit ungefähr 120.000 anderen Hashtags befinden sich unter anderem schon #underwear, #curvy, #ass, #feet und #milf auf einer Liste geblockter, oder zumindest ignorierter Begriffe32 33, nach denen sich auch nicht filtern oder suchen lässt34. Übrigens sind auch #eggplant (Aubergine; 🍆) und #peach (Pfirsich; 🍑) aus kontroversen Gründen verbannt35 36 37.

Natürlich könnte man durch den erweiterten Einsatz rigoroser Filter entsprechende Posts löschen oder die Reichweite mit einem Shadowban38 auf Null herunterfahren. Oder darauf hinweisen, dass Posts mit sexuellen Inhalten nicht geduldet sind, wie es auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf gelistet ist39.

Dann aber würde die größte, inoffizielle Selbstprostituierungsplattform nach OnlyFans nur noch einen niedrigen einstelligen Prozentsatz des einstigen Inhalts besitzen, und der Großteil der Nutzer ohne Umwege zu OnlyFans, YouPorn, PornHub und Varianten wechseln. Deshalb will man den Weg gehen, den auch die Lebensmittelindustrie sehr erfolgreich ging – mit einem Bruder des Nutri-Score, wenn man so will.

Von der Nutrition zur Prohibition?

In einigen Ländern der Europäischen Union (unter anderem Belgien, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Spanien) als auch Nicht-EU-Ländern wie der Schweiz ist der Nutri-Score ein Produkt- und Markenname zur Nährwertkennzeichnung und mittlerweile fester Begriff. Das Wort setzt sich aus dem englischen score (Punktzahl) und dem lateinischen nutri (Ernährung) zusammen.

Bereis in den 2010er-Jahren entwickelt, ist er auf vielen Marken zu finden. Dabei war der Nutri-Score keine leichte Geburt. Nach einigen Schwierigkeiten40 führte ihn schließlich Frankreich 2017 ein, weitere Länder folgten41.

Inspiriert davon, heißt die eingeführte System Nutty Score. Dabei hat es an sich nichts mehr mit Nüssen zu tun, wie man meinen mag. nutty hat im Englischen mehrere Bedeutungen; hirnrissig, verrückt, und nicht zuletzt nussig. In diesem Kontext wird nutty aber an “to nut” angelegt, was im Englischen eine derbe Ausdrucksweise für den (zumeist männlichen) Orgasmus ist42.

Im rein deutschsprachigen Raum soll das System den Namen der Verständlichkeit halber nur Nutten-Score tragen, im ansonsten englischsprachigen Rest der Welt NuttyScore. Ursprünglich war ein Nude Score geplant – da das implementierte System sich aber primär nicht nur auf Nacktheit, sondern generelles Rumhuren spezialisiert, wählte man eben diesen Begriff.

Der Nutten-Score stützt sich auf künstliche Intelligenz, die sich auf einen Algorithmus stützt.

Der Algorithmus, der mit muss

Mit dem Vorstoß war Meta (Facebook, Instagram) nicht alleine. Auch andere Plattformen wie Alphabet (Google) und ByteDance (TikTok) verfolgten bereits Pläne, ein System wie dieses zu integrieren und somit Transparenz zu schaffen. Geschaffen war der Nutbuster-Algorithmus.

Das Bild zeigt die Nahaufnahme eines Bildschirms, auf dem generischer Programmiercode zu sehen ist.

Dank eines ausgeklügelten Algorithmus werden alle Bilder beim Upload analysiert und mit entsprechendem Nutten-Score markiert. Während Lebensmittelproduzenten und -händler beim Nutri-Score selbst entscheiden können, ob sie die Kennzeichnung für ihre Produkte verwenden, verhält es sich beim Nutten-Score anders. Der Nutbuster-Algorithmus scannt und markiert einen Post automatisch und reagiert entsprechend.

Wie der inspirierende Nutri-Score auch, soll sich der Nutten-Score an einfachen Buchstaben orientieren. Diese reichen von A (all) über weitere Abstufungen B, C und D bis hin zu E (eplicit). Wie diese Gradierungen genau funktionieren und was in welche Kategorie fällt, wollte man uns im Interview nicht sagen.

Dafür gewährte man uns weitere Einblicke in die Funktionsweise des Algorithmus. Beispielsweise, was geschieht, bevor ein Label auf dem Bild, dem Post oder Video landet. Es war viel Nutzerfeedback notwendig, da man natürlich keine Nutzer vergraulen möchte.

„Pre-Nut“-Phase

Bevor der Nutbuster-Algorithmus überhaupt greift, wird die Pre-Nut-Phase eingeleitet. Da der Nutbuster-Algorithmus rechenintensiv ist, soll die Pre-Nut-Phase überhaupt erst prüfen, ob der Algorithmus angewendet werden soll. Hierfür wird zuerst der Benutzer selbst überprüft, ob er beispielsweise schon in der Vergangenheit auffällig geworden ist, zum Beispiel explizite oder gar verbotene Inhalte gepostet hat.

„Just The Tip“-Phase

„Just The Tip“ – übersetzt aus dem Englischen wäre das „Nur der Hinweis“. In dieser Phase geschieht ein Herantasten, der erste kleine Vorstoß. Bei Just The Tip überprüft der Nutbuster-Algorithmus Hinweise darauf, ob es sich bei dem Reel, Post oder Status um expliziten Inhalt handeln könnte. Hier werden auch Bildbeschreibung und verwendete Hashtags herausgefiltert und überprüft.

„Edging“-Phase

In dieser Phase wird überprüft, an welcher Ecke (edge, englisch für Ecke, Kante) des Bildes die Nutten-Score-Markierung gesetzt werden soll. Aus dem Entwicklerblog heißt es hierzu: „Die Tester hielten uns hier sehr lange hin und zögerten es immer wieder hinaus. Es dauerte fast zwei Monate, bis endlich das OK gegeben wurde, wir es in die Hand nehmen und mit nur einem Streich beenden konnten.“

Verständlich. Schließlich will sich niemand die Mühe für einen Post wie ein Landschaftsbild oder schönes Portrait machen, einzig um es dann von einer großen Markierung zerstört zu sehen.

„Double Penetration“ – Phase

In der letzten Phase geschieht eine doppelte Penetration der Datei, wie es im IT-Fachjargon heißt. Dieser Vorgang teilt sich in zwei Jobs auf. Beim Headjob werden im Header, dem Kopf und Anfang der Datei relevante Kopfinformationen via ETL (Extracting the load) herausgesaugt. Die Datei verliert dadurch enorm an Datenvolumen. Beim Footjob wird die Information über die Kategorisierung am Ende der Datei angehängt. Zusätzlich wird ein automatischer Rimjob durchgeführt, um letzte Datenkrümel zu entfernen, und die Datei möglichst klein zu halten.

Zum Ende: kleine Wende?

Ob der angedeutete Prügel in der Hose oder die ohne Zügel gespreizte Dose, die kaum haltenden Knöpfe so manch gesegneter Töpfe oder anzüglichen Body-Bilder ausgezogener Bodybuilder. Jede Social-Media-Plattform verspricht, keine Riegel vor die Prügel, und keine Aktionen gegen Melonen zu schieben.

„Entsprechende Bilder und Videos werden lediglich mit einem unauffälligen Buchstaben gelabelt. Nicht anders, als man es bei den Lebensmitteln auch kennt. Am Post selbst wird nichts geändert, geblurrt oder gelöscht, insofern er nicht unseren strikten Richtlinien widerspricht.“

Eingeführt wird der Nutty Score zu Ende des Jahres 2026. Deutschland mit seinem namentlich variierenden Nutten-Score wird schon Dezember 2026 gelabelt.

Newsquellen

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Bildquellen

Fußnoten

  1. https://www.youtube.com/results?search_query=hotline+90er+0190 ↩︎
  2. https://www.spiegel.de/netzwelt/videotext-was-wurde-aus-sex-werbung-im-teletext-a-71806078-2c4e-4329-aa95-3ea94ce47e23 ↩︎
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwertdienst_(Telekommunikation)#0190 ↩︎
  4. https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwertdienst_(Telekommunikation)#0900 ↩︎
  5. https://de.wikipedia.org/wiki/Sex_sells ↩︎
  6. https://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Marketing ↩︎
  7. https://www.psychologytoday.com/us/blog/digital-world-real-world/202406/social-media-influencers-and-dopamine-overdose ↩︎
  8. https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/politiker-karrieren-von-der-schulbank-ins-parlament-und-keine-ahnung-vom-normalen-leben-id62200806.html ↩︎
  9. https://www.bild.de/politik/inland/bundestag-unfassbar-40-abgeordnete-geben-keinen-berufsabschluss-an-67bd8099556f52798cc41f8d ↩︎
  10. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Dissertationen_mit_Plagiaten ↩︎
  11. https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/plagiate-diese-politiker-haben-betrogen-und-das-wurde-aus-ihnen-a-1252690.html ↩︎
  12. https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzbuch-steuerverschwendung-leser-fordern-konsequenzen-fuer-politiker_efb5f622-11df-47ba-b8da-c04d3d6454b2.html ↩︎
  13. https://www.deutschlandfunkkultur.de/politiker-tragen-wenig-verantwortung-fuer-ihr-handeln-100.html ↩︎
  14. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/steuerhinterziehung-influencer-finanzkriminalitaet-100.html ↩︎
  15. https://www.mtrlegal.com/steuerfahndung-schlaegt-zurueck-millionenschaeden-durch-influencer-dubai-als-fluchtpunkt/ ↩︎
  16. https://de.wikipedia.org/wiki/Ulcus ↩︎
  17. https://www.youtube.com/results?search_query=douyin+influencer+millions+seconds ↩︎
  18. https://onlinemarketing.de/social-media-marketing/creator-einkommen-europa-vergleich-2025-studie-kolsquare-deutschland-fuehrt ↩︎
  19. https://www.cosmopolitan.de/influencer-verdienst-91096.html ↩︎
  20. https://de.wikipedia.org/wiki/Fistel ↩︎
  21. https://www.netdoktor.de/krankheiten/fistel/ ↩︎
  22. https://www.medreport.foundation/post/doomscrolling-and-the-dopamine-loop-how-endless-scrolling-is-rewiring-our-brains ↩︎
  23. https://www.health.harvard.edu/mind-and-mood/doomscrolling-dangers ↩︎
  24. https://de.wikipedia.org/wiki/Pollice_verso ↩︎
  25. https://www.seokratie.de/social-media-begriffe/ ↩︎
  26. https://www.youtube.com/results?search_query=fight+club+copy+of+a+copy+of+a+copy ↩︎
  27. https://www.youtube.com/results?search_query=when+everybody+is+super+no+one+will+be ↩︎
  28. https://www.rnd.de/medien/phanomen-reactions-wie-youtuber-mit-fremden-inhalten-millionen-verdienen-ZYFH42F5OVBF3JB5P6MONFJXDY.html ↩︎
  29. https://www.businessinsider.de/panorama/millionen-menschen-schauen-youtubern-dabei-zu-wie-sie-sich-youtube-videos-ansehen-das-steckt-hinter-dem-absurden-trend/ ↩︎
  30. https://www.forbes.com/sites/jonathanberr/2018/09/28/despite-no-nudity-rule-instagram-is-chock-full-of-pornography/ ↩︎
  31. https://www.cnbc.com/2025/02/27/meta-apologizes-after-instagram-users-see-graphic-and-violent-content.html ↩︎
  32. https://iqhashtags.com/banned-hashtags-list ↩︎
  33. https://metahashtags.com/banned-hashtags/ ↩︎
  34. https://help.instagram.com/485240378261318 ↩︎
  35. https://viraltags.net/instagram-banned-hashtags/ ↩︎
  36. https://www.foxnews.com/tech/facebook-instagram-ban-sexual-eggplant-peach-emojis ↩︎
  37. https://www.watson.ch/digital/facebook/191171736-facebook-und-instagram-pruede-sexuelle-gemuese-emojis-werden-verboten ↩︎
  38. https://de.wikipedia.org/wiki/Shadowban ↩︎
  39. https://transparency.meta.com/policies/community-standards/adult-nudity-sexual-activity/ ↩︎
  40. https://de.wikipedia.org/wiki/Nutri-Score#Unterstützung_durch_Verbände_und_Industrie ↩︎
  41. https://www.beuc.eu/news/pro-nutri-score-countries-join-forces-step-label-roll-out ↩︎
  42. https://en.wiktionary.org/wiki/nut#Noun ↩︎