Als Totale Erinnerung verewigte ich mich im Kino, als er mir entfleuchte wie ein Rhino

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Es ist zwar schon etwas länger her, aber ich erinnere mich noch daran, als wäre es schon einige Zeit her. Was war geschehen? Nicht viel. Warum ist es geschehen? Man weiß es nicht! Vielleicht hatte ich an diesem Tag nur schlechtes Timing. Vielleicht war es auch wie jeder andere Tag als Jahresabonnent der Arschkarte in Gold. Doch wie es mit allem Peinlichen ist, was einem so geschieht, es verjährt nicht. Selbst im hohen Greisenalter muss man noch kräftig darüber lachen, bis man erstens es und zweitens sich selbst nicht mehr auf dem Stuhl halten kann. Dem nicht genug, werden auch die Enkelkinder noch ihren Spaß haben.

Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass etwas Peinliches nicht in Vergessenheit gerät. Besäße ich Ballast wie Ehre, Etikette oder andere unnötige Dinge wie gesunden Menschenverstand und ein zartes Pfündchen Zunder in der Birne, würde ich es für mich behalten. Zeitgleich etwaige Zeugen zum Schweigen bringen und das Erlebnis nie wieder erwähnen. Vielleicht sogar auswandern. Aber da ich neben ohne schon abgestorbenen Emotionen auch für diese Dinge keinen Platz mehr in meinem Spektrum an dem so genannten Scheissendreck habe, verfasse ich sogar einen Post darüber.

Wäre ja ein Unding, eine Chance zu vergeuden, ein oder zwei Menschen da draußen zum Schmunzeln zu bringen. Und wie mein Lehrer immer so schön gesagt hat, kurz bevor er mir wieder mal mit der Rückhand die Brille vom unterbelichteten Bunker geschossen hat: Halt die verdammte Fresse wenn du keine Ahnung hast, du scheißdämlicher Mistkrüppel!

Aber da ich hier zumindest ein bisschen Ahnung habe, geht es auch gleich los.

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Inoffizieller Knigge für alle Verkehrsteilnehmer (Denn es herrschte selten bis noch nie, im Verkehr so viel Anarchie)

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Herzlich Willkommen beim brummbrummquietsch’en offiziellen, inoffiziellen Knigge für jedermann und jeden einzelnen Teilnehmer im Straßenverkehr! Für die nicht nur technisch Unversierten und im korrekten Verhalten Vollkastrierten, sondern auch für diejenigen, die sich optimal im Verkehr benehmen wollen.

Verkehr, Verkehr, und es wird immer mehr.
Verkehr, Verkehr, Verkehr, viel zu viel und immer mehr.

Bevor Sie also versuchen, sich selbst, Ihr Ego und Ihr Fahrzeug in den Straßenverkehr einzupflegen, sollten Sie sich bitte kurz etwas Zeit nehmen, folgendes Regelwerk zu beherzigen. Die Reihenfolge der aufgelisteten Punkte ist nicht von Wichtigkeit, aus welchem Grund Sie allen Punkten gleiche Aufmerksamkeit zukommen lassen sollten. Insofern zutreffend und nach Möglichkeit, versteht sich. Schließlich versucht jeder, seinen Teil zum Straßenverkehr beizutragen. Und jeder gibt sein Bestes. Suchen Sie sich daher das für Sie Zusprechende heraus und handeln Sie in diesem Krieg nach bestem Wissen und Können.

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Man hüte sich vor der falschen Nummer, sonst bringt der Boxhandschuh sehr tiefen Schlummer

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Na da schau her, was sich in der Bedienungsanleitung eines Auto(radio)s alles findet:

Zonk! Arschkrampe! Zooonk!

Zonk! Arschkrampe! Zooonk!

„Das Audiogerät erlaubt 10 Eingabeversuche mit jeweils unterschiedlichen Konsequenzen bei einer Falscheingabe.“

Nun, man richte das Augenmerk auf das eher unterschwellige „Unterschiedliche Konsequenzen“. Was versteht man wohl unter Konsequenz, vor allem, wenn sie noch als unterschiedlich angepriesen werden?

Bestimmt reichen diese Maßnahmen von klassischen Dingen wie der pfenniggute, auf der schnellenden Sprungfeder installierte, zahnreihenlockernde Boxhandschuh über die herausschwingende rostige Zaunlatte (im Auto!) voll in die Klöten bis hin zum Schleudersitz. Oder doch nur ein Zonk-Geräusch? Vielleicht erscheint auch das Gandalf-Zitat „YOU SHALL NOT PASS“, bevor ein dezenter kleiner Starkstromblitz sich auf den Falscheingeber entlädt.

Oder, noch viel besser, eine beleidigende (und wahrheitsgemäße) Sprachausgabe wie: „Deine bärtige Mutter hat Dich adopiert, Du stinkender Holzkopf von einem hässlichen Opferkind.“ 😀