Sicher ist, wer sowas spotted, dessen Geist schon ist verrottet

Ich weiß nicht, was es mit all den dämlichen Spotted-Seiten auf sich hat, wo jeder irgendjemanden sucht. Wer es nicht schafft, die Person der Interesse in den dreißig Minuten anzusprechen, in welcher sie neben einem stand, hat die Person einfach nicht verdient. Punkt. Aus. Ende Amen. Und wenn eine Begegnung nicht zustande kam, nun, es wird schon irgendeinen Grund haben.

Dies vorbemerkend kann man immer die stets gleichen Einträge der gleichen Idioten bemerken, die ich in folgender Liste erläutern werde:

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Hier ist neben Schweinersfrühstück und Bierbauch, meistens auch die Schrotflinte Brauch

*grunz*

Amüsant war es auch am ver(kauf)soffenen Sonntag letztens in der Nachbarstadt, als der eine Gemüse-Obst-Händler immer laut „Zwei Ananas nur drei Euro!“ gerufen hat. Fast schon so, als wären wir hier auf einem Fischmarkt des achten Jahrhunderts. Und als wüsste in diesen Landen irgendjemand, was eine Ananas überhaupt ist.

Ich mein, hat der erwartet, dass die halbe Stadt gleich angestürmt kommt und ihm den Laden auskauft? Die meisten hier haben das Wort „Ananas“ an diesem Tag sicherlich das erste Mal gehört und würden ihren Hof samt dem Dutzend Traktoren und noch mehr Hallen verwetten, dass es irgendeine Erfindung der Japaner ist.

Auch wenn wir (zumindest vereinzelt) den Luxus fest bebauter Straßen und in den meisten Fällen sogar fließend Wasser und Strom für uns beanspruchen können, so befinden wir hier uns auf dem Land. Auf dem sehr ländlichen Land. Damit ändert sich alles. Und mit der Abnahme der Stadt verringern sich halt auch gewisse andere Dinge. Weltoffenheit, Akzeptanz, Toleranz und vor allem das sprachliche Niveau. Wobei sich Letzteres ungefähr drei Stufen unterhalb dem Level zwei sich ankeifender Rottweiler befindet. Dem nicht genug, gibt es Weiterlesen

Warum ein Dutzend Schnapspralinen, sowohl Säufern als auch Klugscheißern dienen

Ja hui, da musste ich direkt schon fast selbst ein Lölchen platzieren.

Da kaufst Du Dir in Arbeitskleidung noch schnell eine Brotzeit und nimmst eine Packung Mon Cheri für Zuhause mit, einfach zwecks Besänftigung des inneren, spät abendlich erwachenden Fressdämons.

„Das ist hoffentlich für nach dem Dienst gedacht?“, will die Kassiererin wissen.

„Was, das hier?“, deute ich auf die Likörpralinen. „Natürlich nicht! Die eine Hälfte ist gegen meine Bierfahne und die andere Hälfte für’n Kollegen, damit er endlich das Zittern aufhört.“

PS: Jup, Mon Cheri ist eine Likör-Praline, aber die Schlagzeile soll sich ja fein und harmonisch reimen 😉