Und immer noch gibt’s so viele Idioten, die in Wort und Schrift sinnlos rumkoten

Gar in den meisten Fällen kann man getrost weglassen, streichen, Deppenapostrophe, Anführungszeichen. Leider aber überfluten sie alle Schilder und Anzeigen und sind nicht mehr zu retten. So schwillt sie an, die Masse von sonderzeichenden Deppen.

Aber nein. Noch einmal zum Mitschreiben oder kostenlosen Mitnehmen, falls noch geistige Speicherressourcen vorhanden sind: Wenn man in einem Satz etwas in Anführungszeichen setzt und es kein Eigenname ist, wird der Sinn umgekehrt oder ironisch angehaucht. Für Beispiele einfach diesem Blog hier folgen, denn irgendwann wird es jeder kapieren. 😀

Bitte diese „korrekte“ Anwendung unterlassen.

Da hat aber jemand „Ahnung“ von der korrekten Anwendung gehabt. Bestimmt war das ein ganz „Fähiger“, der haufenweise „gute“ Noten im Fach Deutsch hatte.

Und Darmstadt hat es so geregelt, dass die Rosetta den Komet besegelt

So so, die Sonde „Rosetta“, die derzeit im All rumschwirrt und auf einem Kometen landen soll, wird also vom European Space Operations Centre in Darmstadt gesteuert.

Rosetta. Darmstadt.

I see what you did there.

Denn in jedem Grammarnazi steckt ein besserwisserischer Bazi

Bild

Oh siehe da, was denn letztens meine geschulten Augen entdeckt haben:

Diese Rechtschreibkakerlake überlebt uns noch alle: Das Deppenapostroph.

Baguette richtig schreiben: [✓]
Mozzarella richtig schreiben: [✓]
Hawaii mit zwei „i“ schreiben: [✓]
Thunfisch mit „h“ schreiben: [✓]
Kein Deppenapostroph bei der Pluralbildung verwenden: [-]

Jawoll, der gute alte Deppenapostroph. Er will und will partout nicht aussterben. Komme was wolle, diese unkaputtbare Kakerlake aller Rechtschreibfehler überlebt jedes nukleare Proofreading. Das ist sogar so schlimm, dass man leserlich unzumutbare Ausfälle wie „H.Schinken“ übersehen mag und die eigentlich sehr schöne Font gar nicht wertschätzen kann.

Ich nehme natürlich alles zurück, wenn es sich bei dieser Auflistung um Kreationen von Herrn Toast handelt.