Ein Fehdehandschuh sollt’s wohl werden, doch ward gedroppt der fetteste Beat auf Erden

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Man möge sich mal eben die Zeit nehmen, um folgendes Bild auf sich wirken lassen:

*drops mic*

*drops mic*

Während so mancher in diesem Bild das Gemälde Der Fehdehandschuh von Wilhelm von Diez aus dem Jahre 1885 sehen mag, wirkt dieses Werk auf mich aber eher, als würde gerade der fetteste Beat der Menschheitsgeschichte gedroppt werden.

Oder das Mic.

Da hat wohl jemand gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts tierisch auf die Kacke gehaut. Obwohl, wie dem gediegenen Beobachter auffallen mag: Es scheint noch nicht zu Ende zu sein. Der speckwurstige Herr rechts im Gemälde mit dem Ochsenkopf hat schließlich so einen typischen „Bitch, please.“ – Ausdruck auf dem Gesicht und scheint sich gerade darauf vorzubereiten, in die nächste Instanz zu gehen.

An dieser Stelle hier erinnert es mich schon etwas an Epic Rap Battles of History. Kennt man nicht? Dann bitte gleich mal mit Steve Jobs vs Bill Gates beginnen. You’re welcome.

Bildquellen:

Das Bild „Der Fehdehandschuh“:
Wikipedia, Gemeinfrei.
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Wilhelm_von_Diez_Fehdehandschuh.jpg

Man hüte sich vor der falschen Nummer, sonst bringt der Boxhandschuh sehr tiefen Schlummer

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Na da schau her, was sich in der Bedienungsanleitung eines Auto(radio)s alles findet:

Zonk! Arschkrampe! Zooonk!

Zonk! Arschkrampe! Zooonk!

„Das Audiogerät erlaubt 10 Eingabeversuche mit jeweils unterschiedlichen Konsequenzen bei einer Falscheingabe.“

Nun, man richte das Augenmerk auf das eher unterschwellige „Unterschiedliche Konsequenzen“. Was versteht man wohl unter Konsequenz, vor allem, wenn sie noch als unterschiedlich angepriesen werden?

Bestimmt reichen diese Maßnahmen von klassischen Dingen wie der pfenniggute, auf der schnellenden Sprungfeder installierte, zahnreihenlockernde Boxhandschuh über die herausschwingende rostige Zaunlatte (im Auto!) voll in die Klöten bis hin zum Schleudersitz. Oder doch nur ein Zonk-Geräusch? Vielleicht erscheint auch das Gandalf-Zitat „YOU SHALL NOT PASS“, bevor ein dezenter kleiner Starkstromblitz sich auf den Falscheingeber entlädt.

Oder, noch viel besser, eine beleidigende (und wahrheitsgemäße) Sprachausgabe wie: „Deine bärtige Mutter hat Dich adopiert, Du stinkender Holzkopf von einem hässlichen Opferkind.“ 😀

Standard oder Express für die Pakete, oder gleich reingepfeffert wie Rakete?

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INCOMING!

Pakete? Rakete!

Pakete? Rakete!

Lieber verantwortlicher Artillerieschütze des Feldhaubitzenbataillons 44 Mitarbeiter des zuständigen Paketzustellungsdienstes,

vielen herzlichen Dank für Ihre wunderbare Arbeit, die Sie tagtäglich leisten und Ihr Engagement, welches Sie einbringen und an den Tag legen. Wie man unschwer erkennen kann, hat sich die unmittelbar nach dem Kindergarten beginnende Paketzustellungsschule sehr bezahlt gemacht und sich auch direkt auf Ihren gewählten Job ausgewirkt.

Vielleicht hätten Sie aber trotzdem zumindest das erste Grundschuljahr beginnen sollen, um gewisse wichtige Grundfertigkeiten in Ihr Repertoire aus Fähigkeiten aufzunehmen. Somit hätten Sie mitunter die kognitive Fähigkeit des Lesens vermittelt bekommen. Womöglich hätten Sie dann sogar die bunten Letter auf gewissen Paketen auch direkt identifizieren und als Nachrichten / Mitteilungen erkennen können. Vielleicht wären Sie auch davon abgegangen, nicht jedes Paket in einen Briefkasten zu stopfen, als wäre es nicht nur die Füllung eines Festtagtruthhans, sondern die Treibladung einer Feldhaubitze des frühen 19ten Jahrhunderts.

Aber gut, ich übe Nachsicht, schließlich kann jedem einmal so ein kleiner Fauxpas unterlaufen. So ist das eben, wenn man nur bis Zwei zählen kann und klatschend auf einem Bein im Kreis springen als Hobby hat. Zudem ist es nicht unbedingt Ihre Schuld – schließlich hätte sich der Absender redlich mehr Mühe geben können, besagtes Päckchen mit fragilem Inhalt mit „Zerbrechlich“ zu markieren. Indem er zum Beispiel bei der Auslieferung persönlich dabei gewesen wäre und mit einem Megafon „Achtung, zerbrechlich!“ in Dauerschleife gerufen hätte.

Für die Zukunft bitte ich Sie, kommende Päckchen in das Treppenhaus zu legen oder einfach wieder mitzunehmen. Oder sich selbst in der Sondermülltonne zu entsorgen. Falls Sie sich erneut dazu entscheiden sollten, mein Paket mit einem Vorschlaghammer postfachpassend abzuliefern und dermaßen zu vergewaltigen, werde ich sie via Expresslieferung in die Heliosphere schießen. (Ja, das ist weiter weg als „zwei“.)