Bodybuilding: Neues Gym „Rühlsches Strammhaus“ in Kooperation mit Augustiner-Bräu

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Damals noch ein Stammhaus, nun ein Strammhaus.

Der Gerstensaft für Leibeskraft?

Den Stolz kann man Markus Rühl trotz seiner glasigen Augen ansehen, und die Ungereimtheiten und mangelnde Fairness bei damaligen Wettbewerben, hat er schon längst überwunden. Wir treffen ihn an einem sonnigen Montagmorgen in seinem neuen Fitnessstudio. Dort hängt er an den Tresen, blickt leicht verträumt durch die Hallen von Schweiß und Eisen. Eine sanfte Fahne weht uns entgegen, gemischt mit der Würze eines Bierfurzes.

Eine Einführung benötigt der legendäre Körperbauherr nicht. Er ist die wahre Größe und Aushängeschild des deutschen Kraftsports. Auch, wenn er noch nie den ersten Platz bei Herr Olympia oder vergleichbar erreichte, ist er der wahre König der Kraft. Die Wurzeln eines wachsenden Strammbaums, ein Stemmesbruder und Muskelvater.

Nun mag man sich fragen – wie passen Alkoholkonsum und ein Fitnessstudio überhaupt zusammen? Überraschenderweise gut. Denn die Zeiten sind vorbei, in denen sich Sportler, Szenepumper und Saunagänger nach ihrer Anstrengung ein kühles, alkoholfreies Bier genehmigen. Heute gibt es Wärme für die Därme und es wird in die Windungen reingeprallt, bis man nur noch lallt.

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Frank Rosin räumt dank Markus Rühl als „Schrank Rosin“ Pumperszene auf

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Gewichteheben als Leben. (Photo by Pixabay on Pexels.com)

Ein Sternekoch aus Dorsten mit Borsten

Frank Rosin, Sternekoch aus Dorsten, kommt aus Dorsten und ist Sternekoch. Seit 2009 läuft seine Show Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf bei Kabel eins und ist eines der Zugpferde des Senders mit mittlerweile fünfzehn Staffeln.

Als einer der bekanntesten Sterneköche und Fernsehköche aus Dorsten ist er nicht nur Aushängeschild der eigenen Show, sondern wirkt auch in zahlreichen anderen Sendungen mit, unter anderem The Taste und Gekauft, Gekocht, Gewonnen.

Kochen heißt Malochen. (Photo by Rene Asmussen on Pexels.com)

Die Formel für ein erfolgreiches Restaurant ist äußerst schwer durchzusetzen. Gilt es doch eine unvorhersehbare Checkliste abzuarbeiten und dauerhaft einzuhalten. Frische, Regionalität, Sauberkeit, Kundenorientiertheit, keine Dachdecker oder Pferdewirte als Köche engagieren – und überhaupt Personal einstellen. Dieses geheime, schwerst bis unmöglich umsetzbare Schema wurde seit der ersten Staffel von keinem Bewerber nicht praktiziert und rief stets den Sternekoch aus Dorsten auf den Plan.

Das erforderte viel Ausdauer – von der Crew, von den Bewerbern, den Zuschauern – und nicht zuletzt von Rosin selbst.

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Nach ‚The Biggest Loser‘ kommt jetzt ‚The Biggest Boozer‘

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Was darf es denn sein? Ah ja, von allem einen? (Photo by Chris F on Pexels.com)

Es sind keine leichten Zeiten. Vor allem die Coronakrise, Homeoffice und das ständige Hin und Her einer unfähigen Regierung setzte die letzten Jahre jedem schwer zu und beförderte ungewollte Rundungen an Hüfte und Bauch zutage. Da ist es nicht verwunderlich, dass gleichzeitig Fernseh-Shows immer populärer wurden, die sich dem Abnehmen widmen.

Besonders im amerikanischen Fernseher beliebt ist die Show The Biggest Loser, unschön übersetzt zu Der Größte Verlierer. Dort kämpfen übergewichtige Teilnehmer darum, wer bereit ist, seinem Körper kreislauftechnisch und kardial innerhalb kürzester Zeit das ungesündeste Maximum zuzumuten, um abzunehmen.

Das massive Format erfreut sich breiter Beliebtheit. Was nicht von ungefähr kommt. Ausgehend vom durchschnittlichen, amerikanischen BMI von 45 waren einer Studie von 2021 nach von zehn Amerikanern genau elfeinhalb selbst überqualifiziert als Kandidaten oder in einem Stadium, in dem eine Teilnahme nicht einmal mehr möglich war.

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