Sein erstes Mal war eine Qual, doch war er erst einmal im Mund, ging es flott und richtig rund

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Ältere Menschen sind schon lustig. Besonders, wenn es sich noch dazu um Bauern handelt. Und noch schlimmer, wenn es sich zeitgleich um Bayern handelt. Eines dieser Vorkommnisse ist ja schon schlimm, aber beide in Kombination, das ist … ja, wie soll ich sagen, das Wörtchen deluxe ist zu fein für so einen Misthaufen, warum nennen wir es nicht einfach einen Sauhaufen? Ja? Denn Bayernbauern pflegen neben einer Schrotflintenmentalität auch stets das erste und einzige Gebot, den Grundsatz engstirniger, horizontloser Weltauffassung: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Auch wenn man das bei uns hinterwäldlerischen Bauernvolk nicht nur auf das Kulinarische beziehen sondern auf das Ganze Leben beziehen kann, so wird es dieser Post dennoch tun.

Ein Gedicht von Gericht: Nasi Goreng.

In diesem Post geht es um mich und einen Bekannten. Einem älteren Herrn, der nur kennt, was er kennt und nur frisst, was er frisst. Änderungen, Neuerungen und vergleichbar gibt es nicht. Neues wird grundsätzlich verteufelt und für böse empfunden. „Nein, das mag ich nicht“ ist die Standardantwort. Auch wenn er gar nicht weiß, was ich ihm überhaupt empfehlen will.

Schon vor längerer Zeit war ich mit ihm einmal unterwegs. Zur Mittagszeit dachte ich, ihn für einen leckeren thailändischen Imbiss begeistern zu können. „Nein, das ist nicht so das meine“, meinte er, auch wenn er es mit keinem richtigen Argument belegen konnte. Ironischerweise hatten wir am gleichen Tag die Thematik der Tiefkühlkost angeschnitten, bei welcher er sich ziemlich für das Nasi Goreng aussprach. Ja, das macht für mich auch keinen Sinn.

Dennoch.

An besagtem Tag Weiterlesen

Darum diese Bitte, liebe Kindergärtnerin, langens nächstes Mal ruhig härter hin

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Zugegebenermaßen bin ich der Letzte, der (von irgendeinem beliebigen Thema, hier aber Mal Musik) eine Ahnung hat, aber was im Radio die letzten Jahre und Monate für ein pseudoemotionaler Drecksmüll quäkt, trällert und durchfallisiert, das ist schon keine musikalisch-lyrische Fehlgeburt mehr, das ist ein explosiver Abgang vom Allerallerfeinsten. Oder Allerallergröbsten, dass es die Rosette gleich mit zerwirft.

Wobei man nicht weiß, was schlimmer ist. Diese säuselnden weinerischen Stimmen, die nicht nur schwimmen, sondern auf hoher See untergehen oder das lyrische Kackniveau, dass sich in noch niedrigeren Gefilden als dieser Blog hier bewegt. Wobei Begriffe wie „lyrisch“ und „Niveau“ etwas zu hochgegriffen sind, ich aber nicht schon wieder das Wort „Durchfall“ verwenden kann. Ständiges Rumgestöhne, tausendfaches Wiederholen der gleichen Textpassagen und eine quäkende  Weiterlesen

Also ist seither die Wurzel allen Bösen, einzig nur der 500-Euro-Schein gewesen

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Soso, dann will man also den 500-Euro-Schein bis Ende 2018 abschaffen, um der Kriminalität Einhalt zu gebieten.

Das finde ich schon etwas schade. Es ist ja fast so, als hätten es diese Lausbuben ganz oben gewusst, dass genau da die Achillesferse aller Kriminalität liegt. Man könnte es direkt schon als Vernichtungsschlag gegen alles Böse definieren. Sofort, als ich von dieser Nachricht erfahren habe, erkundigte ich mich beim Waffendealer meines Vertrauens, ob dies denn wirklich das Ende bedeutete. Leider konnte er diese Hiobsbotschaft nur bestätigen. Schließlich dürfen seit Einführung des Euro Sturmgewehre, Sprengkörper, schwere Artillerie, Munition aller Art ausschließlich gegen Barzahlung in 500-Euro-Scheinen ausgegeben werden. Selbiges gilt für erbrachte Dienstleistungen wie Entführung, Auftragsmord und Gründung oder finanzielle Unterstützung einer Diktatur.

Mit allem anderen, was bumms macht, nur noch bis 2018 erhältlich: Die AK47.

Und was wäre, wenn jemand nur eine kleine Splittergranate für knappe fünf Euro Euro oder ein Zehnerpack Tretminen gebraucht hätte? Daraufhin hieß es nur, dass man ja irgendwie und irgendwo das Geld verdienen müsste.

Ganz im eigenen Interesse wollte ich noch wissen, ob ich die AK47 denn zukünftig nicht mit zwei 200-Euro-Scheinen und einem 100-Euro-Schein oder mit zwei Auftragsmorden bezahlen könnte. Doch selbst hier würden die allgemein gültigen Geschäftsbedingungen greifen. Somit endet alles in einer Sackgasse, wie es scheint.

Tja. Was soll man da noch sagen.

Das war’s dann halt mit dem Terrorismus und meiner AK47. Kleiner Wermutstropfen: Der Beschluss wird erst Ende 2018 durchgeführt sein, aus welchem Grund man noch ausreichend Zeit haben sollte, den Ford Punto durch einen nagelneuen Panzer auszutauschen, sich die neuesten, lasergesteurten Flugzeugabwehrgeschütze direkt vor Ort zu installieren und einen ausreichend großen Minenteppich legen zu lassen.

Bildquelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:AK-47_type_II_Part_DM-ST-89-01131.jpg