Das kannst du schon so machen, doch dann werden alle lachen (und die Knochen sauber krachen)

Diese Videos auf YouTube sind schon unterhaltsam, in denen die Gefilmten wahrhaftig der Ansicht sind, dass möglichst schnelle, unsaubere Liegestützen im minimalsten Bewegungsumfang von höchstens fünf Zentimeter nützlich sind. Oder dass die ganzen Cross-Shit-Schwunghol-Klimmzüge (siehe hier) ansatzweise was bringen, wenn sie wie unter Strom gesetzte nasse Intimwaschlappen während eines epileptischen Anfalls rumzappeln und es toll finden, dass sie dreißig Klimm“züge“ schaffen.

So sähe es sehr gut und korrekt aus.
So sähe es sehr gut und korrekt aus.

Auch wenn das Trainingskonzept zweifelsohne sehr stimmig sein mag und auch fit macht, bringen Hochgeschwindigkeitsausführungen bei Klimmzügen nur eines: nichts und überstrapazierte, kaputte Handgelenke. Solche Übungen mit Schwung sind so sinnvoll wie Kniebeugen mit dem Flaschenzug zu erleichtern. Zehn saubere Klimmzüge sehen immer besser aus und nützen mehr als solch ein lächerliches Rumhampern, wo man nicht weiß ob man nun klatschen oder den Strom von der Eisenstange nehmen soll.

Das ist ungefähr so als würde man wetten, dass man schneller als der andere die Treppe runterlaufen kann und sich dann absichtlich selbst den Fuß stellt, um auch ganz sicher als Erster unten anzukommen. Fazit: Das kannst du schon so machen, aber dann bist du halt bescheuert.

Ansonsten scheint die Faustregel zu gelten: Lieber zu viel, zu schnell und komplett falsch als gar nicht, eh?

Bildquelle:
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Extremistpullup at the English language Wikipedia [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)%5D, via Wikimedia Commons